Ingenics CEO besucht Start-up-Hotspots Silicon Valley und Tel Aviv

Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)
Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Deutsche Technologieunternehmen brauchen sich vor internationalen Start-up-Hotspots wie dem Silicon Valley oder Tel Aviv nicht zu verstecken. Zu dieser Erkenntnis ist Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG, auf seinen jüngsten Reisen nach Kalifornien und Israel gelangt. Deutsche Unternehmen lägen bei der Anwendung von digitalen Lösungen in der Industrie vorne und auch die Start-up-Kultur sei auf einem guten Weg, obwohl die Venture-Capital-Geber noch immer vergleichsweise zurückhaltend seien.

Der boomende Technologiestandort Tel Aviv – die Region zwischen Tel Aviv und Jerusalem wird gelegentlich auch schon „Silicon Wadi“ genannt – habe zwar erst mit dem iPhone seine heutige Dynamik zu entwickeln begonnen, sagt Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer. Durch Technologien, die auf der Forschung von Militär und Geheimdiensten aufsetzten, sei aber eine breite Basis da gewesen. „In dem vergleichsweise isolierten Land konnten höchst erfahrene Softwareexperten das iPhone nutzen, um eine zweite technologische Innovationsphase zu zünden.“ Trotz des Fehlens einer nennenswerten Investitionsgüterindustrie habe Israel, das seit vielen Jahren auf die Wissensgesellschaft gesetzt habe, die Chance genutzt, durch App- und Cloud-Entwicklung exportierbare Produkte für den Weltmarkt zu schaffen.

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Mireca Medicines Gmbh – Start-up in der Garage

Barbara Brunnhuber, CEO, und Prof. Dr. Francois Paquet-Durand, CSO der Mireca Medicines GmbH. (Bildquelle: Manuel Rüschke)
Barbara Brunnhuber, CEO, und Prof. Dr. Francois Paquet-Durand, CSO der Mireca Medicines GmbH. (Bildquelle: Manuel Rüschke)

(Stuttgart/Tübingen) – Die Mireca Medicines GmbH arbeitet an einer Methode zur Behandlung erblicher Netzhauterkrankungen, die bislang nicht heilbar sind. Ein Team um Prof. Dr. François Paquet-Durand vom Forschungsinstitut für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen hat eine Substanz gefunden, die den Verlust des Augenlichts stoppen könnte. Das frisch gegründete Start-up mit internationalem Forschungsnetzwerk, das in Tübingen seinen idealen Standort gefunden hat, wurde soeben mit dem Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland ausgezeichnet.

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MedTech Startup School: Demo Day war erst der Anfang

Die Absolventen der 100-Tage-MedTech-Startup School 2016 beim Demo Day in Tübingen
Die Absolventen der 100-Tage-MedTech-Startup School 2016 beim Demo Day in Tübingen (Bildquelle: Tanja Schön/ BioRegio STERN)

(Stuttgart/Tübingen) – Zum zweiten Mal veranstaltete die Abteilung für Technologietransfer der Eberhard Karls Universität in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen, der Medical Innovations Incubator GmbH und der Stiftung für Medizininnovationen die „MedTech Startup School“. Den Abschluss des 100-Tage-Programms bildete der in Kooperation mit der BioRegio STERN Management GmbH durchgeführte „Demo Day“. Er fand am vergangenen Montag in Tübingen statt und bot den neun interdisziplinären Teams aus Studierenden, jungen Ärzten und Forschern eine Plattform, um ihre Gründungsideen für die Medizintechnikbranche bzw. den Gesundheitsmarkt Investoren sowie Wirtschafts- und Gesundheitsexperten zu präsentieren.

Die Teams starteten im Juli 2016 ein 100-tägiges Innovationstraining an der MedTech Startup School. Die jungen Forscher aus den unterschiedlichsten Branchen lernten dabei von erfahrenen Anwälten, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftlern und Ärzten, worauf es bei einem guten Geschäftsmodell ankommt und wie ein Start-up funktioniert. Dr. Eberhart Zrenner, Professor für Augenheilkunde und Gründer der Stiftung für Medizininnovationen, betonte in seiner Begrüßung, dass erfolgreiche Innovationen interdisziplinäre Teams benötigen. Und so präsentierten sich die Informatiker, Physiotherapeuten, Biochemiker und Mediziner den etwa 100 Investoren sowie Wirtschafts- und Gesundheitsexperten ausgesprochen überzeugend.

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