Projekt BioHyMed: Biologisierung der Medizintechnik – Unternehmen als Partner gesucht

Die Teilnehmer des BioHyMed Kick-off-Meetings am NMI in Reutlingen am 3. April 2017 (Bildquelle: BioRegio STERN/Anne Faden)
Die Teilnehmer des BioHyMed Kick-off-Meetings am NMI in Reutlingen am 3. April 2017 (Bildquelle: BioRegio STERN/Anne Faden)

(Stuttgart) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt ab sofort das neue Projekt „BioHyMed“ als ZIM-Kooperationsnetzwerk. Die BioRegio STERN Management GmbH wird nun mindestens ein Jahr lang mit insgesamt 116.000 Euro gefördert, um ein Netzwerk zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren aufzubauen. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten aus der Region sowie sechs kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen als Projektpartner soll die Biologisierung der Medizintechnik vorangetrieben werden. Weitere Unternehmen sind als Projektpartner herzlich willkommen und werden im Rahmen des Projektes zielgerichtet unterstützt, um bei Bedarf ebenfalls erfolgversprechende Anträge für Forschung und Entwicklung beim ZIM einreichen zu können.

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Dr. Verena Grimm: Branchen verstehen, Branchen verknüpfen

Dr. Verena Grimm, Projektmanagerin BioRegio STERN Management GmbH (Bildquelle: Privat)
Dr. Verena Grimm, Projektmanagerin BioRegio STERN Management GmbH (Bildquelle: Privat)

(Stuttgart) – Dr. Verena Grimm unterstützt seit Januar 2017 das Team der BioRegio STERN Management GmbH als Projektmanagerin. Die Biotechnologin absolvierte ein trinationales Studium in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich an der Ecole Superieure de Biotechnologie de Strasbourg. Nach ihrer Diplomarbeit in den Vereinigten Staaten an der University of Michigan promovierte sie am Institut für Technische Biochemie der Universität Stuttgart. Zehn Jahre lang war sie anschließend bei der Greiner Bio-One GmbH als Produkt- und Marketingmanagerin für Multiplex-Analysemethoden verantwortlich, die in der Lebensmittelsicherheit, der Produktsicherheit in der Pharmaindustrie sowie in der Humandiagnostik eingesetzt werden. „Dieses breite Basiswissen ermöglicht es mir, verschiedene Branchen leichter zu verstehen und zu erreichen“, erklärt die 41-Jährige. „Mein Know-how zu Entwicklung, Anwendung und Vermarktung biotechnologischer Methoden werde ich nun im Projektmanagement der BioRegio STERN Management GmbH einsetzen, um Unternehmen der Medizintechnik- und Biotechnologie-Branche in der Region noch besser zu vernetzen und sie dabei zu unterstützen, Perspektiven für automatisierte Anwendungen zu entwickeln.“

MedTech Startup School: Demo Day war erst der Anfang

Die Absolventen der 100-Tage-MedTech-Startup School 2016 beim Demo Day in Tübingen
Die Absolventen der 100-Tage-MedTech-Startup School 2016 beim Demo Day in Tübingen (Bildquelle: Tanja Schön/ BioRegio STERN)

(Stuttgart/Tübingen) – Zum zweiten Mal veranstaltete die Abteilung für Technologietransfer der Eberhard Karls Universität in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen, der Medical Innovations Incubator GmbH und der Stiftung für Medizininnovationen die „MedTech Startup School“. Den Abschluss des 100-Tage-Programms bildete der in Kooperation mit der BioRegio STERN Management GmbH durchgeführte „Demo Day“. Er fand am vergangenen Montag in Tübingen statt und bot den neun interdisziplinären Teams aus Studierenden, jungen Ärzten und Forschern eine Plattform, um ihre Gründungsideen für die Medizintechnikbranche bzw. den Gesundheitsmarkt Investoren sowie Wirtschafts- und Gesundheitsexperten zu präsentieren.

Die Teams starteten im Juli 2016 ein 100-tägiges Innovationstraining an der MedTech Startup School. Die jungen Forscher aus den unterschiedlichsten Branchen lernten dabei von erfahrenen Anwälten, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftlern und Ärzten, worauf es bei einem guten Geschäftsmodell ankommt und wie ein Start-up funktioniert. Dr. Eberhart Zrenner, Professor für Augenheilkunde und Gründer der Stiftung für Medizininnovationen, betonte in seiner Begrüßung, dass erfolgreiche Innovationen interdisziplinäre Teams benötigen. Und so präsentierten sich die Informatiker, Physiotherapeuten, Biochemiker und Mediziner den etwa 100 Investoren sowie Wirtschafts- und Gesundheitsexperten ausgesprochen überzeugend.

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Ingenics hat auch in der Pharmawirtschaft Fuß gefasst

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Neue B. Braun Filterfabrik in Wilsdruff bei Dresden (Bildquelle: Neugebauer und Rösch Architekten)

(Ulm/Wilsdruff) – Nach dem erfolgreichen Abschluss eines umfangreichenProjekts bei Aesculap, einer Tochter der B. Braun Melsungen AG, hat Ingenics nun auch die neue Filterfabrik einer weiteren Konzerntochter, der B. Braun Avitum Saxonia GmbH in Wilsdruff bei Dresden, auf den Weg gebracht. Vorbereitung und Durchführung des Architektenwettbewerbs für die neue Fertigung mit anspruchsvollster Reinraumtechnik wurden in enger Zusammenarbeit mit Experten des Bauherrn termingerecht erfolgreich abgeschlossen.

Mit der Planung und dem Bau der Aesculap Innovation Factory habe Ingenics im vergangenen Jahr einen wichtigen Schritt in Richtung Medizintechnik gemacht, sagt Ingenics CEO Oliver Herkommer. „Unsere Erfahrungen und Tools von der Masterplanung über die komplette Bauablaufkoordination bis hin zur Übergabe der fertigen Fabrik können wir hier schließlich ebenso erfolgreich einsetzen wie beim Bau einer Automobilfabrik.“
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