MedTech Startup School: Demo Day war erst der Anfang

Die Absolventen der 100-Tage-MedTech-Startup School 2016 beim Demo Day in Tübingen
Die Absolventen der 100-Tage-MedTech-Startup School 2016 beim Demo Day in Tübingen (Bildquelle: Tanja Schön/ BioRegio STERN)

(Stuttgart/Tübingen) – Zum zweiten Mal veranstaltete die Abteilung für Technologietransfer der Eberhard Karls Universität in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen, der Medical Innovations Incubator GmbH und der Stiftung für Medizininnovationen die „MedTech Startup School“. Den Abschluss des 100-Tage-Programms bildete der in Kooperation mit der BioRegio STERN Management GmbH durchgeführte „Demo Day“. Er fand am vergangenen Montag in Tübingen statt und bot den neun interdisziplinären Teams aus Studierenden, jungen Ärzten und Forschern eine Plattform, um ihre Gründungsideen für die Medizintechnikbranche bzw. den Gesundheitsmarkt Investoren sowie Wirtschafts- und Gesundheitsexperten zu präsentieren.

Die Teams starteten im Juli 2016 ein 100-tägiges Innovationstraining an der MedTech Startup School. Die jungen Forscher aus den unterschiedlichsten Branchen lernten dabei von erfahrenen Anwälten, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftlern und Ärzten, worauf es bei einem guten Geschäftsmodell ankommt und wie ein Start-up funktioniert. Dr. Eberhart Zrenner, Professor für Augenheilkunde und Gründer der Stiftung für Medizininnovationen, betonte in seiner Begrüßung, dass erfolgreiche Innovationen interdisziplinäre Teams benötigen. Und so präsentierten sich die Informatiker, Physiotherapeuten, Biochemiker und Mediziner den etwa 100 Investoren sowie Wirtschafts- und Gesundheitsexperten ausgesprochen überzeugend.

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Die CES in Las Vegas hat Ingenics CEO Oliver Herkommer wenig überrascht – aber stark beeindruckt

Oliver Herkommer CEO neutral
Oliver Herkommer CEO Ingenics AG

(Las Vegas, NV, USA) – Als ich im Herbst 2014 mit einer Wirtschaftsdelegation verschiedene Hightech Firmen und Start-ups im Silicon Valley besuchen konnte, gab es im Wesentlichen ein einziges Thema: die Digitalisierung. Jeder sprach vom „Internet of Things“ bzw. sogar vom „Internet of Everything“. Die Deutlichkeit, mit der sich das auf der Consumer Electronics Show CES 2016 in Las Vegas widerspiegelte ließ nichts zu wünschen übrig.

Selbstverständlich wird sich mit dem aktuellen Digitalisierungsschub auch die Produktionswelt radikal verändern. Nach der von Gordon Moore 1965 formulierten Gesetzmäßigkeit gehen wir davon aus, dass sich, bei sinkenden Kosten, die verfügbaren Rechenleistungen etwa alle zwei Jahre verdoppeln. Das katapultiert die Welt tatsächlich in neue Dimensionen. Die praktischen Aspekte dieser Entwicklung zeigte die CES als die große Leistungsshow für die digitale Zukunft.
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