So erfolgreich lassen sich Methoden aus dem Automobilbau auf die Luftfahrtindustrie übertragen

Mockup einer Flugzeugkabine (Bildquelle: Diehl Aircabin)

(Ulm/Laupheim) – Target Costing kann bei konsequenter Umsetzung die Wettbewerbsfähigkeit erheblich verbessern. Dass die kostenorientierte Steuerung eine Orientierungsfunktion für den gesamten Entwicklungs- und Herstellungsprozess haben kann, zeigte Ingenics in einem Projekt bei der Diehl Aircabin GmbH. Wenn Vorgehen, Hebel und Lösungen vom Ziel abgeleitet werden, ist die Marge nicht mehr nur schlichte Konsequenz aus Konstruktion und Produktion.

Wie sind Verkaufspreise von Produkten oder Zulieferteilen zu kalkulieren, damit sie einerseits wettbewerbsfähig sind und andererseits die Hersteller ein zufriedenstellendes wirtschaftliches Ergebnis erzielen? Tier-1-Lieferanten im Automobilbau ist diese zentrale Frage des Target Costing längst geläufig. Für Unternehmen der Luftfahrtindustrie ist sie eher neu – birgt aber enorme Kostenoptimierungspotenziale, wie Ingenics in einem Beratungsprojekt bei der Diehl Aircabin GmbH am Standort Laupheim zeigen konnte.

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Nach Lean-Administration-Projekt kann KVP für die Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen etabliert werden

(Ulm/Hamburg) – Ingenics unterstützt Kunden bei der Einführung von Kontinuierlichen Verbesserungsprozessen (KVP) – unabhängig davon, ob es sich um produzierende Unternehmen oder Dienstleister handelt. Auch im Verlauf des Pilotprojekts „MB-Win“ in einem Kernbereich der Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg kamen die in tausenden von Projekten entwickelten und bewährten Tools und Methoden zum Einsatz. Das umfassende Know-how des Beratungsunternehmens konnte überzeugend an die realen Gegebenheiten der Administration bei der TK angepasst werden, um eine hohe Praxistauglichkeit und Nutzbarkeit zu erreichen.

Die Zielsetzung für das Pilotprojekt war vorab exakt definiert worden: Die Mitarbeiter in den Pilotteams sollten im Zuge eines konsequenten Bottom-up-Ansatzes (während Top-down-Strategien auf die schrittweise Betrachtung vom Allgemeinen zum Konkreten setzen, bezeichnet Bottom-up den Schluss vom konkreten Einzelnen zum allgemeinen Übergeordneten) an der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihres Aufgabenbereiches beteiligt werden. So sollten sie lernen, ihre Kompetenzen auszubauen und ihre Potenziale besser zu nutzen. Indem Arbeitsabläufe optimiert und an den Kundenanforderungen ausgerichtet werden, sollte gleichzeitig die Arbeitsbelastung verringert werden.

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BioRegion STERN: Erster Börsengang und neuer Gründerboom, Investitionen und Finanzierungen

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Institutionen, Unternehmen und Services in der BioRegion STERN (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart) Die BioRegion STERN gehört seit Jahren zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Die zahlreichen Meldungen, ein aktueller Börsengang sowie Neugründungen und Investitionen von und für Unternehmen aus der Region belegen den anhaltenden Erfolgskurs der Wirtschaftsförderung rund um das Team von Dr. Klaus Eichenberg.

Nicht nur bei der Curetis AG aus Holzgerlingen bei Stuttgart knallen in jüngster Zeit die Sektkorken: Das Biotech-Unternehmen, das vor acht Jahren in der BioRegion STERN gegründet wurde, konnte beim Börsengang an der Euronext (Amsterdam und Brüssel) gerade 40 Millionen Euro einnehmen – deutlich mehr als erwartet. Das Diagnostikunternehmen hat ein Analysegerät zum Nachweis von Infektionskrankheiten und Antibiotika-Resistenzen entwickelt, das Ergebnisse einer DNA-Analyse bereits nach wenigen Stunden statt wie bisher erst nach einigen Tagen liefert. Das Unternehmen wird nun mit rund 150 Millionen Euro bewertet.

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Gesundheit im 21. Jahrhundert – Körper und Seele im Gleichgewicht

(Schluchsee) – In der neuen Vortragsreihe „Gesundheit im 21. Jahrhundert“ referieren Experten die neuesten Erkenntnisse rund um Gesundheit und Krankheitsvorbeugung. Die Themen umfassen alternative Ernährungsformen, ganzheitliche Methoden zur Prävention und sonstige Aspekte von Gesundheit. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei und ohne Voranmeldung sowohl für Hausgäste als auch für externe Gäste möglich.

Der Alltag vieler Menschen ist geprägt von Arbeit, Stress und ungesunder Ernährung. Der Körper muss sich über lange Durststrecken mit diesen Strapazen arrangieren und kommt nur selten zum Auftanken neuer Energie. Mögliche Folgen: Erschöpfung, Krankheit, Burnout. Deshalb suchen immer mehr Menschen während ihres Urlaubs nicht nur Erholung und Wellness, sondern nutzen Kuren, Anwendungen und Behandlungen zur Vorbeugung oder Linderung gesundheitlicher Probleme. Auch gezielte Ernährungs- und Bewegungsprogramme werden immer wichtiger. Nicht immer aber reicht die Zeit aus, um sich ausreichend für den kommenden Stress des Alltags zu wappnen.

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Pränatale Untersuchung ohne Risiko

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Blutanalyse der Mutter für eine pränatale Untersuchung ohne Risiko (Bildquelle: Cenata GmbH)
(Stuttgart/Tübingen) – Seit Mai 2015 bietet das neu gegründete Tübinger Unternehmen CENATA GmbH den nicht-invasiven pränatalen Test Harmony an. CENATA erwarb die Lizenz vom US-amerikanischen Unternehmen Ariosa Diagnostics und darf nun als weltweit erstes Unternehmen außerhalb der USA die Analyse und Auswertung durchführen. Mit dieser Untersuchung können Schwangere ihr ungeborenes Kind ab der zehnten Woche risikofrei auf häufige Chromosomenstörungen und Abweichungen des X- beziehungsweise des Y-Chromosoms testen lassen.

In den Industrieländern wie Europa, USA oder Australien steigt das durchschnittliche Alter von Gebärenden immer weiter an. Diese „Spätgebärenden“ haben ein erhöhtes Risiko für verschiedene Chromosomenstörungen beim Kind und Ärzte empfehlen häufig eine pränatale Diagnose, um die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung des Kindes so früh wie möglich festzustellen. Eine genaue Einschätzung war bis vor kurzem nur durch die Amniozentese möglich, die ab der 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden kann. Hierbei wird eine Nadel in die Fruchtblase eingeführt, um Fruchtwasser zur Untersuchung zu entnehmen. Bei diesem Eingriff besteht das Risiko eines frühzeitigen Aborts.

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Jetzt muss sich Industrie 4.0 in der Praxis bewähren

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Miteinander von Mensch und Maschine (Bildquelle: Alexandra Ignatyeva, Shutterstock)
(Ulm) – Als die Vorstände der Ingenics AG 2013 „Industrie 4.0“ zum Schwerpunktthema für die kommenden Jahre wählten, wussten sie sehr genau was sie taten. Im Interesse ihrer Beratungskunden und des gesamten Industriestandorts wurde die umfassende Digitalisierung in den Fokus aller Unternehmungen gestellt. Ein Jahr nachdem die groß angelegte Studie von Ingenics und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt vorgestellt wurde, ziehen CEO Oliver Herkommer und seine Industrie 4.0-Experten eine Zwischenbilanz.

Mit der Studie „Industrie 4.0 – Eine Revolution der Arbeitsgestaltung – Wie Automatisierung und Digitalisierung unsere Produktion verändern werden“ führten die Ingenics AG und das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation vor Augen, in welchem Umfang und in welchen Bereichen die systematische Digitalisierung die Arbeitswelten verändern wird. Aus der Befragung von Produktionsverantwortlichen in deutschen Industrieunternehmen ließen sich wichtige Anregungen für die weitere Beschäftigung mit dem Thema ableiten.

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25 Jahre in schwarz

Grenzöffnung Ruppiner Chaussee
Grenzöffnung Ruppiner Chaussee (Bildquelle: Schornsteinfeger-Innung Berlin)
(Berlin, zum 3.10.2015) – Für einige Berufsgruppen bedeutete die am 3.Oktober 1990 vollzogene Vereinigung der beiden Teile Deutschlands und Berlins eine große Herausforderung. Von besonderer Bedeutung waren natürlich die staatlich organisierten oder gelenkten Einrichtungen wie Notfallrettung, Krankenversorgung und öffentlicher Verkehr sowie ebenfalls
sicherheitsrelevante Bereiche, zu denen das Schornsteinfegerwesen zählt.

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Kapital für schnelle und preiswerte Bioanalyse an fast jedem Ort

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Das Biametrics-Analysegerät b-screen (Bildquelle: Biametrics GmbH)
(Stuttgart/Tübingen) – Die Biametrics GmbH aus Tübingen hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 3,1 Millionen Euro abgeschlossen. Hauptinvestoren des Serie A Investments sind die LBBW Venture GmbH, die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft BW und die KfW Bankengruppe. Gemeinsam mit den Gründungsinvestoren High-Tech Gründerfonds HTGF und dem Seedfonds BW, die das Unternehmen seit 2010 begleiten, wird das frische Kapital für die Weiterentwicklung und den Vertrieb der markierungsfreien Analysegeräte für die Life-Sciences verwendet.

Die von Biametrics entwickelten Analysegeräte, die auf der patentierten 1-lambda RIDe-Technologie basieren, arbeiten auch bei sehr niedrigen Nachweisgrenzen vollständig markierungsfrei. Bisher übliche Messverfahren mit Fluoreszenfarbstoffen können die Aktivitäten zu untersuchender Biomoleküle erheblich beeinflussen. Mit der neuen Technologie lassen sich beispielsweise wertvolle Daten zu Bindungseigenschaften von Biomolekülen generieren, die unter anderem für die Entwicklung neuer pharmakologischer Wirkstoffe von Bedeutung sind. Gleichzeitig sind die Analyseabläufe robust, schnell und preiswert: Die Messergebnisse liegen bereits nach wenigen Minuten vor.

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Ingenics als Schnittstelle zwischen Bau- und Produktionsplanung

 

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Der Werksstandort in Polen (Bildquelle: MTU Aero Engines)
(Ulm/München/Rzeszów) – Ihre langjährige Erfahrung in internationalen Fabrik- und Produktionsplanungsprojekten bringt die Ingenics AG derzeit auch in Polen zur Geltung: bei der MTU Aero Engines Polska im südostpolnischen Rzeszów. Sie ist ein Tochterunternehmen von Deutschlands führendem Triebwerkshersteller MTU Aero Engines mit Stammsitz in München. Die 10.000 Quadratmeter große Erweiterung des polnischen Werks markiert einen Meilenstein der Investitions- und Wachstumsstrategie des Unternehmens. Sie wurde plangemäß eingeweiht und in Betrieb genommen.

Als Partner an der Schnittstelle von Bau- und Produktionsplanung trug Ingenics maßgeblich dazu bei, dass Zeit- und Kostenpläne eingehalten wurden. Entsprechend der bei zahllosen Ingenics Projekten bewährten Vorgehensweise fungieren die Berater vor Ort als Schnittstelle, an der die Interessen und Bedarfe aller beteiligten Instanzen zusammenlaufen. Diese Strategie hat auch in diesem Fall maßgeblich zum Projekterfolg beigetragen.

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Mit Riesenschritten zur Digitalisierung der Produktion

(Ulm/Shanghai, VRC) – Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens ihrer ersten chinesischen Niederlassung lud die Ingenics AG zu einer Veranstaltung ein, die in eine Reihe mit den bereits etablierten Talk- und Diskussionsformaten in Ulm, Hamburg und Prag zu stellen ist. Thema: „Industrie 4.0 – Vom Nebeneinander zum Miteinander von Mensch und Maschine: Effizienzsteigerung durch mehr Intelligenz in Prozessen und Systemen“.

Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG, und Raymond Brady, Geschäftsführer der chinesischen Tochtergesellschaft Ingenics Consulting (Shanghai) Co., Ltd., kurz ICS, konnten im Konferenzzentrum des Grand Hyatt Shanghai gut 120 geladene Gäste begrüßen. Neben großen und mittelständischen internationalen Unternehmen wie Jaguar-Landrover oder SAP waren zahlreiche chinesische Unternehmen vertreten. Das Verhältnis von einem Drittel Europäer zu zwei Dritteln Chinesen spiegelt die Qualität des Standorts und die Dynamik der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit gleichermaßen wider.

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