Retina Implant AG beim Patiententag: Experten stehen Betroffenen Rede und Antwort

Retinitis pigmentosa Patiententag in Tübingen: P. Böhm, PD Dr. K. Stingl, Prof. E. Zrenner (v.l.n.r) (Bildquelle: Retina Implant AG/Bernhard Krause)
Retinitis pigmentosa Patiententag in Tübingen: P. Böhm, PD Dr. K. Stingl, Prof. E. Zrenner (v.l.n.r) (Bildquelle: Retina Implant AG/Bernhard Krause)

(Reutlingen/Tübingen) – Der erste Retinitis pigmentosa Patiententag am Department für Augenheilkunde der Universitäts-Augenklinik in Tübingen war ein riesiger Erfolg. Unter dem Motto „Meet the Experts“ boten weltweit anerkannte Spezialisten Blinden, Sehbinderten und ihren Angehörigen am vergangenen Samstag einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. Patienten, die mittels Transkornealer Elektrostimulation therapiert werden oder ein elektronisches Netzhautimplantat erhalten haben, berichteten live von ihren Erfahrungen.

„Morgen beginnt die „Woche des Sehens““, begrüßte Prof. Dr. med. Eberhart Zrenner die Zuhörer des ersten Retinitis pigmentosa Patiententages in Tübingen. Diese außergewöhnliche Veranstaltung, zu der das Zentrum für seltene Augenerkrankungen (ZSA) des Departments für Augenheilkunde der Universitäts-Augenklinik eingeladen hatte, passte perfekt in die bundesweite Kampagne, die vom 8. bis zum 15. Oktober 2017 Veranstaltungen unter dem Leitthema „Blindheit verstehen und verhüten“ zusammenführt. Über 500 Teilnehmer, Menschen mit Sehbehinderung und ihre Angehörigen, waren der Einladung nach Tübingen gefolgt. Aufgrund des großen Interesses musste bereits im Vorfeld der Veranstaltung in einen deutlich größeren Hörsaal in der Nähe der neuen Tübinger Augenklinik gewechselt werden.

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Ingenics Projekt bei der Medic AG

Präzisionswerkzeuge von Medic AG (Bildquelle: Medic AG)
Präzisionswerkzeuge von Medic AG (Bildquelle: Medic AG)

(Ulm/Bülach, CH) – In unzähligen Unternehmen stehen große Mengen von Daten zur Verfügung. Doch wo sich die operativen Führungskräfte diese Daten aufwändig nach der Methode „go and see“ am Shopfloor beschaffen müssen, bleiben sie häufig ungenutzt. Dabei kann ihre Erschließung und Nutzung zur Generierung von unmittelbar wirksamer Business Intelligence maßgeblich zur Optimierung von Produktion und Logistik beitragen, ohne dass große Beträge investiert werden müssen. Am besten werden sie über eine Cockpitlösung – als „Produktions- oder Logistikcockpit 4.0“ – nutzbar gemacht. Die Wirkung ist „durchschlagend“. Entsprechend ist die Akzeptanz bei Management und Mitarbeiterschaft, wie Ingenics auf beeindruckende Weise in einem Projekt bei der Medic AG im schweizerischen Bülach, einem Hersteller bzw. Zulieferer von Medizintechnik, Maschinenbau, Halbleiterindustrie und Feinmechanik im Flugzeugbau zeigen konnte.

Das kombinierte Know-how eines praxiserfahrenen technischen Betriebswirts, der sich in der Routine eines Industriemeisters auskennt, und die Expertise eines IT-Experten mit dem Blick auf die Chancen einer optimierten Datennutzung hat sich in einem Projekt bei der Medic AG in Bülach im Kanton Zürich bewährt. Der in zahllosen Shopfloor-Management-Projekten erfahrene Ingenics Senior Experte Stefan Meitinger, der sich in Workshops zur Rüstzeitreduzierung bereits den Respekt von Medic AG CEO Christoph Meier und COO Marc Plihal erworben hatte, nahm diesmal den Ingenics IT-Experten und Director Center of Competence Matthias Rausch mit ins Boot.

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Retina Implant AG beim Forschungskongress „The Eye & The Chip“ in Detroit

Bildquelle: Retina Implant AG
Bildquelle: Retina Implant AG

(Reutlingen/Detroit) – Die Retina Implant AG präsentierte beim Weltkongress „The Eye & The Chip – World Congress on Artificial Vision“ in Detroit, USA, unter anderem Forschungsergebnisse zu ihrem subretinalen Netzhautimplantat. Der jährlich stattfindende Kongress wird vom Detroit Institute of Ophthalmology, einem Institut des Henry Ford Hospital, organisiert. Er dient dem interdisziplinären Austausch von Fachleuten aus der ganzen Welt über die Fortschritte im Bereich der Nanoelektronik und Neurobiologie im Zusammenhang mit dem „künstlichen Sehen“.

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17. Ulmer Gespräche der Ingenics AG zu „Arbeitsorganisation 4.0“

Dr. Jens Nitsche, Ingenics Partner und Leiter R + D (Bildquelle: Ingenics AG)
Dr. Jens Nitsche, Ingenics Partner und Leiter R + D (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Der Umzug der Ulmer Gespräche der Ingenics AG hat sich gelohnt. Im Congress Centrum Ulm genossen am 28. September 2017 rund 250 Gäste sowie zahlreiche Ingenics Mitarbeiter die hochkarätige Veranstaltung zum Thema „Arbeitsorganisation 4.0 – Digitalisierung als Wertschöpfungspotenzial“ mit Vorträgen und Diskussionen, angeregten Unterhaltungen und einer erweiterten Partnerausstellung in einem entspannten Rahmen. Die Redebeiträge beleuchteten unterschiedlichste Aspekte der Zukunft der Produktionsarbeit.

Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer konnte die Bühne in der Gewissheit betreten, dass das neue Format der Ulmer Gespräche, die 2017 bereits ihre 17. Auflage erlebten, gut ankommen würde. Das Congress Centrum Ulm bot den 250 Entscheidern aus großen und kleinen Industrieunternehmen verschiedenster Branchen genügend Raum für Vorträge, Rahmenprogramm und intensiven Meinungsaustausch – untereinander und mit den zahlreich anwesenden Ingenics Mitarbeitern.

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Französische Gesundheitsbehörde HAS bewilligt „Forfait Innovation“ Antrag der Retina Implant AG

(Reutlingen, Deutschland/Saint-Denis, Frankreich) – Die französische Gesundheitsbehörde HAS (Haute Autorite de Sante) hat soeben den „Forfait Innovation“ Antrag der Retina Implant AG auf Nutzenbewertung ihres subretinalen Netzhautimplantats RETINA IMPLANT Alpha AMS bewilligt. Das Verfahren evaluiert innovative Technologien im Gesundheitsbereich, um diese zügig für die Patientenversorgung zugänglich zu machen. Im Rahmen des „Forfait Innovation“ werden über eine Laufzeit von zwei Jahren bei einer begrenzten Anzahl von Patienten, die keine oder nur noch wenig Lichtwahrnehmung besitzen, die Kosten für das Implantat und die Behandlung übernommen. Retina Implant trägt die Kosten für die begleitende Studie, die den Einfluss des Implantats auf das tägliche Leben der Probanden untersucht (Impact on daily life of patients using the subretinal implant RETINA IMPLANT Alpha AMS).

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Ingenics CEO besucht Start-up-Hotspots Silicon Valley und Tel Aviv

Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)
Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Deutsche Technologieunternehmen brauchen sich vor internationalen Start-up-Hotspots wie dem Silicon Valley oder Tel Aviv nicht zu verstecken. Zu dieser Erkenntnis ist Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG, auf seinen jüngsten Reisen nach Kalifornien und Israel gelangt. Deutsche Unternehmen lägen bei der Anwendung von digitalen Lösungen in der Industrie vorne und auch die Start-up-Kultur sei auf einem guten Weg, obwohl die Venture-Capital-Geber noch immer vergleichsweise zurückhaltend seien.

Der boomende Technologiestandort Tel Aviv – die Region zwischen Tel Aviv und Jerusalem wird gelegentlich auch schon „Silicon Wadi“ genannt – habe zwar erst mit dem iPhone seine heutige Dynamik zu entwickeln begonnen, sagt Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer. Durch Technologien, die auf der Forschung von Militär und Geheimdiensten aufsetzten, sei aber eine breite Basis da gewesen. „In dem vergleichsweise isolierten Land konnten höchst erfahrene Softwareexperten das iPhone nutzen, um eine zweite technologische Innovationsphase zu zünden.“ Trotz des Fehlens einer nennenswerten Investitionsgüterindustrie habe Israel, das seit vielen Jahren auf die Wissensgesellschaft gesetzt habe, die Chance genutzt, durch App- und Cloud-Entwicklung exportierbare Produkte für den Weltmarkt zu schaffen.

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Retina Implant AG: Viel Diskussionsstoff für die Fachöffentlichkeit

Fundusaufnahme mit implantiertem RETINA IMPLANT Alpha AMS. (Bildquelle: Retina Implant AG)
Fundusaufnahme mit implantiertem RETINA IMPLANT Alpha AMS. (Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen/Barcelona) – Retinale Implantate sind für Netzhautspezialisten aus der ganzen Welt ein spannendes Thema. Entsprechend intensiv wurde beim diesjährigen 17. EURETINA Kongress, der vom 7. bis 10. September in Barcelona, Spanien, stattfand, über die Entwicklung der Retina Implant AG aus Reutlingen diskutiert. Die EURETINA (European Society of Retina Specialists) ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Austauschs zwischen europäischen Wissenschaftlern und Ärzten, die sich mit vitreoretinalen und makularen Erkrankungen der Netzhaut beschäftigen. Der jährlich stattfindende EURETINA Kongress gilt als bedeutende Zusammenkunft europäischer Netzhautspezialisten, die sich hier vor allem über aktuelle Studien und Technologien austauschen.

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Ingenics bei Audi: Lieferantenentwicklung auf den Punkt

Neue Audi-Fabrik in San José Chiapa, Puebla, Mexiko (Bildquelle: Audi AG.)
Neue Audi-Fabrik in San José Chiapa, Puebla, Mexiko (Bildquelle: Audi AG.)

(Ulm/ San Jose Chiapa, Puebla, Mexiko) – Die Audi AG hat in Mexiko ihr erstes Werk auf dem nordamerikanischen Kontinent eröffnet. Ingenics konnte auf mehreren Ebenen zum erfolgreichen Produktionsstart beitragen. Von besonderer Bedeutung war die Aufgabe der Lieferantenentwicklung: In 18 Monaten wurden über 40 Zulieferer bei der Errichtung neuer Werke im unmittelbaren Umfeld der neuen Audi-Fabrik und rund 20 Zulieferer bei der Ertüchtigung bestehender Fabriken begleitet. Künftig werden hier jährlich 150.000 SUVs gebaut.

Im Zusammenhang mit der Entstehung des ersten eigenständigen Audi-Produktionswerks in Nordamerika war Ingenics auf mehreren Ebenen beteiligt – zum einen in der Fabrik- und Produktionsplanung und zum anderen bei der Lieferantenentwicklung.

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Ingenics AG: Neue Liefertreue kommt gut an

Produktion bei Solaris Bus & Coach S.A. (Bildquelle: Solaris Bus & Coach S.A.)
Produktion bei Solaris Bus & Coach S.A. (Bildquelle: Solaris Bus & Coach S.A.)

(Ulm/Hamburg/Bolechowo, PL) – Auch auf dem Omnibusmarkt gibt es den Trend zum individuell ausgestatteten Produkt. Um seinen Kunden aus 32 Ländern „maßgeschneiderte“ hochwertige Busse auch in Zukunft termingerecht liefern zu können, hat der polnische Hersteller Solaris Bus & Coach S.A. die Ingenics AG mit der Entwicklung einer nachhaltigen Qualitätsstrategie beauftragt. Mit beeindruckenden Erfolgen.

Die Zahl der benötigten Omnibusse steigt sowohl in Großstädten und Ballungsräumen als auch im Fernreisesektor. Während die einen zunehmend auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge setzen, kommen für die Langstreckenanbieter nach wie vor nur Modelle mit Verbrennungsmotoren infrage. Für alle Einsatzzwecke aber machen die Hersteller zunehmend die Erfahrung, dass die Kunden individuell konfigurierte Busse haben wollen. Nutzfahrzeuge „von der Stange“ sind dagegen kaum noch gefragt. Der Trend geht also eindeutig in Richtung „Stückzahl 1“. Für die Produktion bedeutet das erhebliche Herausforderungen bezüglich der Prozess- und Produktqualität. Umso mehr aber lohnen sich Investitionen in Effizienz und Qualität.

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Neue Studie zur Funktinalität des RETINA IMPLANTATS Alpha AMS

Subretinales RETINA IMPLANT Alpha AMS (Bildquelle: Retina Implant AG)
Subretinales RETINA IMPLANT Alpha AMS (Bildquelle: Retina Implant AG)

(Reutlingen) – „Frontiers in Neuroscience“, ein wissenschaftliches Journal auf dem Gebiet der Neurowissenschaften, hat eine Studie zur Funktionalität des subretinalen Implantats der Retina Implant AG, RETINA IMPLANT Alpha AMS veröffentlicht. Der gemeinsame Fachartikel einer Expertengruppe unter der Leitung von Eberhart Zrenner, Senior Professor für Augenheilkunde im Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften beim Forschungsinstitut für Augenheilkunde der Eberhard Karls Universität Tübingen, bezieht sich auf die klinischen Erfahrungen mit einer Gruppe von Patienten, denen an verschiedenen Kliniken in Europa die neueste Variante des Chips implantiert wurde.

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